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Christian S., Abitur 2015

Hier ist mein Erfahrungsbericht über unser Berufliches Gymnasium.

Zu mir:

Christian S., 19 Jahre alt, männlich, Abschlussnote 1,6 nach Abitur 2015 und mehrmonatigem Aufenthalt in indischen Slums ist ein Maschinenbaustudium geplant.

Wie hat euch die Schulzeit bei uns gefallen?

Super, die Liste an positiven Dingen ist lang. Anders gesagt: Etwas zu finden, was einem nicht gefallen hat, ist schwierig.

Wie war das Verhältnis zwischen Lehrer/innen und Schüler/innen?

Außergewöhnlich gut, mir ist niemand bekannt der von einem ähnlich guten (geschweige denn besseren) Verhältnis auf seiner Schule berichten konnte. Schule als Teamarbeit wird hier gelebt. Das Lehrer/Schüler-Verhältnis war geprägt von gegenseitigen Respekt, konstruktiver Kritik und Unterstützung sowie natürlich auch Spaß.

Wurdet ihr durch unsere Fächer (z.B. Technik) gut auf Studium/Ausbildung vorbereitet?

Da ich mit dem Studium noch nicht begonnen habe, kann ich dies nicht beurteilen, für Praktika im Bereich Automobilität und SAP ist das angeeignete Wissen (durch Metalltechnik) aber Goldwert!

Wurdet ihr durch die Arbeitsweise im Unterricht gut auf die Zukunft vorbereitet?

Abgesehen von der Erweiterung der technischen Kenntnisse sind die ständigen Referate und Präsentationen immens von Vorteil, besonders in Sachen Selbstständigkeit, Motivation, Ausdrucksweise und Selbstbewusstsein. Gerade bei Bewerbungen für Duale Studiengänge haben sich diese Eigenschaften als eine hervorragende Ausgangsposition erwiesen.

Was zeichnet das Berufliche Gymnasium gegenüber anderen Schulen, die ihr kennengelernt habt, besonders aus?

Besseres Lehrer/Schüler-Verhältnis, der technische Schwerpunkt (wodurch eine Ausrichtung nach eigenen Interesse möglich ist), mehr Entwicklungsmöglichkeiten und stärkere Förderung, kompakterer Stundenplan (wenig bis keine Freistunden und kaum Unterrichtsausfall)

Welche Unternehmungen sind euch besonders positiv in Erinnerung geblieben? (Kennlernfahrt, Facharbeit, Skikurs, ...)?

Besonders in Erinnerung blieb mir das Management Information Game, die Facharbeiten und der Segelkurs. Absolut zu empfehlen sind aber auch der Snowboardkurs, die Kennlernfahrt (Zelten+Radtour nach Wolfsburg), die spätere Studienfahrt nach Italien sowie das Grillen (daheim bei den Lehrern) mit dem Kurs Metalltechnik.

Sonstiges und Tipps

Man sollte anfangs immer mit schlechteren Noten (als gewohnt) rechnen, besonders das erste Jahr kann da eine Herausforderung sein. Wer nicht aufgibt, wird am Ende umso mehr dafür belohnt. Ideal ist ein Wechsel von der 9. Klasse eines Gymnasiums in die 11. des BGT.